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Geschichte der Fasnachtsgesellschaft Flums 1976- 2008  Als nach der Französischen Revolution die Herren aus den Sarganserland vertrieben wurden, benutzte das Volk jede Gelegenheit, die Freiheit auszukosten. Gerade vor der religionsverordneten Fastenzeit konnte noch einmal so richtig auf den Putz gehauen werden. Von Obrigkeiten bis hin zum Polizisten und Lehrer durfte alles auf die Schippe genommen werden. In einer Zeit, wo das Fasnachtstreiben fast ausgestorben war, wurde am 6.7.1976 von 10 fasnachtsbegeisterten Narren im damaligen Flumserhof die Fasnachtsgesellschaft gegründet. Die Flumser Fasnacht ist mit der alten Tradition, der Holzlarve "Chrottni", in Flums stark verbunden. Flums gilt heute noch als Hochburg für die Strassenfasnacht. Somit ist es weiterhin die Hauptaufgabe der Fasnachtsgesellschaft am Schmutzigen Donnerstag den Kinderumzug / Kindermaskenball und am Fasnachtsmontag den Hauptumzug zu gestalten und durchzuführen.
D'Chrottni Vor mehr als 100 Jahren wusste eine Posthaltersfrau die Neuigkeiten immer im Voraus. Die Leute nannten Sie deshalb eine "cheiba Chrott". Später erfuhr man, dass sie fremde Briefe öffnete um so zu ihrem Wissen zu kommen. Aufgrund dessen wurde an der Fasnacht ein Umzugswagen gebaut. Der Posthalter erfuhr dies und stürmte mit Kollegen den Kutschenwagen. In der Folge wurde ab diesem Zeitpunkt die Posthalterfrau nur noch "Chrottniwyb" genannt. So wurde d'Chrottni zum Markenzeichen der Fasnachtsgesellschaft Flums.
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